| Einführung zur Ausstellung |
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Die Ausstellung, die Sie besichtigen können, ist wie eine Aufführung aufgebaut: eine Folge optischer, akustischer oder sensorischer Eindrücke für Herz und Verstand, die die Zuschauer zum Mitfühlen und Nachdenken anregen. Normalerweise dauert die Besichtigung eineinhalb bis zwei Stunden. Sie werden gleich sehen, dass wir Ihnen nicht nur von Ereignissen erzählen wollen, die in Geschichtsbüchern überliefert sind, sondern auch vom Alltag „ganz normaler" Europäerinnen und Europäer. 27 von ihnen stellen wir Ihnen vor, sie stehen für die 27 Mitgliedstaaten der Union. Ihre Geschichte beginnt 1945, als ein ausgeblutetes Europa den Zweiten Weltkrieg hinter sich lässt...
Sie setzt sich durch die gesamte Ausstellung fort, zieht sich wie ein roter Faden durch die Anstrengungen der „Väter Europas", die vor dem Hintergrund der Entkolonialisierung, des Falls der westlichen Diktaturen, der grundlegenden Veränderungen des Alltags und des Kalten Kriegs zwischen Ost und West mit dem Aufbau Europas beginnen.
Der Fall der Berliner Mauer markiert das Ende des Kalten Kriegs und zugleich auch die Erweiterung der Union. Diese Zeit, in der wir leben, wirft natürlich Fragen zur Zukunft des europäischen Aufbauwerks und zu den Herausforderungen auf, vor denen die Europäer am Anfang des 21. Jh. stehen. |





