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Vor nunmehr fast zehn Jahren war das Europamuseum lediglich ein Vorhaben einer kleinen Gruppe von Historikern und Kulturförderern unserer Gesellschaft. Sie hatten das Ziel, die Europäer mit den Wurzeln ihrer gemeinsamen Kultur vertraut zu machen.
Die große Ausstellung zum 50-jährigen Bestehen der Römischen Verträge, die am 26. Oktober eröffnet wird, bildet den Grundstein der künftigen Dauerausstellung des Museums. Mit seiner Lage in Brüssel, dem Sitz der europäischen Institutionen, wird es die „Gedenkstätte“ sein, die Europa braucht. Hier präsentieren die ständige Ausstellung und die Wechselausstellungen allen Europäern (und ihren Gästen) eine reflektierte Darstellung der Geschichte der Union, die sich als vielschichtiger, aber gemeinsamer Kulturkreis versteht.
Das Europamuseum in Brüssel ist jedoch unserer Ansicht nach lediglich eine Insel des riesigen Museumsarchipels, das ganz Europa darstellt. Das Netzwerk der Europamuseen, das wir gleich zu Beginn unseres Projekts initiiert haben, ist heute zu einer regulären Einrichtung geworden.
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